Asteroiden

Asteroiden

 

Asteroiden werden auch Kleinplaneten genannt. Entdeckt wurden sie zwischen den Planeten Mars und Jupiter.

 

Der Asteroidengürtel

 

Im Bereich zwischen der Mars- und der Jupiterbahn befinden sich die meisten Asteroiden, nämlich tatsächlich mehr als 40.000 Stück. Der Durchmesser der Asteroiden bemisst mehr als 500 Meter.
Es kann dazu kommen, dass zwei Asteroiden miteinander kollidieren. Dabei besteht zudem das Risiko, dass sie durch das Kollidieren auseinanderbrechen oder Bruchstücke verlieren, die als Meteoroide bezeichnet werden.
Der Asteroidengürtel wird auch als Hauptgürtel oder Planetoidengürtel bezeichnet. Es gibt tatsächlich noch einen weiteren Gürtel, der eine hohe Zahl von Kleinkörpern mit sich bringt – der sogenannte Kuipergürtel.

 

Die Erdbahnkreuzer

 

Durch das Zusammenprallen kann es auch passieren, dass Asteroiden aus ihrer Bahn geschleudert werden. Dann treiben sie kreuz und quer durch das Sonnensystem, sodass es dazu kommen kann, dass sie mit Planeten oder Monden kollidieren. Die von der Bahn geschleuderten Asteroiden, die dabei der Erde extrem nah kommen, werden Erdbahnkreuzer genannt und werden von Wissenschaftlern und Forschern beobachtet. Hierbei werden ihre Bahnen immer wieder neu berechnet, um voraussagen zu können, ob die Gefahr besteht, dass sie mit der Erde zusammenstoßen. Dies ist besonders wichtig, da geeignete Abwehrmaßnahmen nur eingeleitet werden können, wenn die Erkenntnis, dass eine mögliche Korrelation wahrscheinlich ist, als Grundlage für alle weiteren Schritte gegeben ist.

Die Gefahr durch Asteroiden

 

Es geschieht immer wieder, dass sich ein Asteroid der Erde stark annähert. Bisher kam es circa alle 100 Millionen Jahre zu einem verheerenden Einschlag. Durch die Größe, die Asteroiden aufweisen, können sie eine hohe Gefahr für die Erde darstellen. Es kam mindestens fünf Mal zu einem Massensterben auf der Erde, weil ein Asteroid eingeschlagen ist. Das Massensterben verursachte, dass zahlreiche Tier- und auch Pflanzenarten mit einem Schlag vollständig ausgestorben sind.
Der letzte Einschlag mit solchen Folgen geschah vor rund 65 Millionen Jahren und löschte das Leben der Dinosaurier aus.

Die Dinosaurier starben durch die Folgeerscheinungen des Einschlags durch den Asteroiden aus. Vorhandene Wälder, die ihnen als Nahrungsquelle dienten, gerieten in Brand, aufgewirbelter Staub verteilte sich in extremen Ausmaßen in der gesamten Atmosphäre und ließ fast gar kein Sonnenlicht mehr hindurch. Das Klima veränderte sich ohne jeden Übergang.
Es ist zu vermuten, dass die Dinosaurier verhungerten und erstickten.

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